Das Latin America Office: Brücke zwischen der RWTH Business School und Lateinamerika

Die RWTH Business School baut mit dem Latin America Office eine wichtige Brücke zwischen Deutschland und Lateinamerika. Seit 2022 ist das Office eine zentrale Adresse für den internationalen Austausch und dient als Anlaufstelle für Universitäten, Studierende und Partnerinstitutionen aus der Region. Melanie Ostfeld, die das Office leitet, reist regelmäßig in verschiedene lateinamerikanische Länder, um Kooperationen zu fördern und talentierte Studierende für die RWTH Business School zu gewinnen.

Autor*in: RWTH Business School
Veröffentlicht: 02.04.2025

Eine Starke Verbindung Zwischen Aachen und Lateinamerika

Das Latin America Office wurde ursprünglich für die RWTH International Academy ins Leben gerufen. Später erkannte auch die RWTH Business School das große Potenzial dieser Initiative und stieg aktiv in die Zusammenarbeit ein, um den internationalen Austausch weiter zu stärken. Offizieller Startschuss war ein Fortbildungsprogramm für 22 Professoren des ITESM (Tec de Monterrey, Mexiko) im Bereich Elektromobilität, das von der RWTH International Academy durchgeführt wurde.

Seitdem hat sich das Netzwerk stark erweitert: Heute werden nicht nur Mexiko, sondern auch Kolumbien, Peru, Chile, Ecuador, Guatemala und Brasilien betreut, wobei die RWTH Business School besonders von diesen internationalen Verbindungen profitiert.

Das Ziel ist es, talentierte Studierende mit exzellenten akademischen Fähigkeiten zu gewinnen. Besonders gefragt bei dieser Zielgruppe sind Studiengänge in den Ingenieurwissenschaften, sowie der Fokus auf technologische Innovationen und Wirtschaft bzw. Management. Viele Kooperationen entstehen durch persönliche Begegnungen, Empfehlungen und akademische Veranstaltungen.

Partnerschaften und Kooperationen

Das Latin America Office ist eine lebendige Plattform für den Austausch zwischen Studierenden, Forschenden und Universitäten. Besonders enge Beziehungen bestehen mit renommierten Hochschulen wie dem Tecnológico de Monterrey (ITESM) in Mexiko, PUCP und UTEC in Peru, Universidad de la Sabana in Kolumbien sowie Universidad San Francisco de Quito in Ecuador. In Guatemala arbeitet das Office eng mit der Universidad del Valle de Guatemala zusammen, während in Brasilien Besuche bei der Faculdade de Engenharia de Sorocaba (FACENS) und verschiedenen PUCs realisiert wurden.

Diese Partnerschaften unterstützen nicht nur die Studierenden-Akquise, sondern sorgt auch dafür, dass Lehrende und Forschende sich kennenlernen und gemeinsame Veranstaltungen und Stipendienprogramme möglich werden. So bietet das ITESM Alumni Scholarship talentierten Absolvent*innen dieser Universität eine besondere Förderung an der RWTH Business School.

Die Bedeutung der persönlichen Begegnung

Virtuelle Meetings sind eine wertvolle Ergänzung, aber nichts ersetzt den direkten Kontakt. Melanie Ostfeld verbringt pro Semester mehrere Wochen vor Ort, um Universitäten zu besuchen, Vorträge zu halten und Studierende individuell zu beraten. Besosnders spannend sind Messen wie die EuroPosgrados, bei denen sie das konkrete Interesse, aber auch die Hürden und Herausforderungen vieler Studierenden aus erster Hand erfährt.

In Lateinamerika spielen persönliche Beziehungen eine große Rolle. Während in Deutschland formelle Absprachen dominieren, sind informelle Gespräche, Vertrauen und gegenseitige Sympathie hier auch im beruflichen Kontext essenziell. Melanie Ostfeld bietet nicht nur Universitäten, sondern auch Studieninteressierten individuelle Beratung an. Diese Gespräche schaffen nicht nur Vertrauen, sondern ermöglichen es ihr, gezielt auf die Fragen und Bedenken der Studierenden einzugehen, um sie bestmöglich auf ihren Weg nach Aachen vorzubereiten.

Herausforderungen und Chancen

Die Begeisterung für die Programme der RWTH Business School ist groß, doch es gibt Herausforderungen. Finanzierungsfragen und die geografische Distanz stellen für viele Studierende Hürden dar. Deshalb setzt sich das Latin America Office dafür ein, neue Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen, Stipendiengeber wie CONACYT in Mexiko oder die jeweiligen Außenstellen des DAADs und Partnerschaften mit der Industrie zu etablieren.

Ein Netzwerk für die Zukunft

Das Latin America Office ist mehr als eine akademische Schnittstelle. Es ist ein lebendiges Netzwerk, das Menschen, Kulturen und Institutionen verbindet. Lateinamerikanische Universitäten und Unternehmen erhalten Zugang zu einem der führenden Technologie- und Wirtschaftsstandorte Europas.

Wer sich für ein Studium an der RWTH Business School interessiert oder eine Kooperation anstrebt, findet hier nicht nur Unterstützung, sondern auch ein Team, das mit Herzblut dabei ist, neue Perspektiven zu eröffnen und Brücken zwischen den Kontinenten zu bauen.

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